Gestaltung von Interventionsprojekten

Anfrage betreffend häuslicher Gewalt in Basel

Anfragen betreffend häuslicher Gewalt hat es auch schon in Basel gegeben:
Dr. Luc Saner (FDP Basel-Stadt) reichte Anfang 2003 eine Interpellationen betreffend "Halt-Gewalt" zuhanden des Regierungsrates ein.
Interpellation FDP 1 [23 KB]
Interpellation FDP 2 [25 KB]
Die Antwort auf diese Interpellationen vom 2003 würde mich interessieren, diese würde ich gerne ins Netz stellen.

Besuchte Veranstaltungen

Informationsmaterial

Informationsbroschüre des Kantons Basel-Stadt
Broschüre BS [158 KB]
Informationsbroschüre des Kantons Aargau
Broschüre AG [737 KB]
Informationsbroschüre des Kantons Luzern
Broschüre LU [127 KB]
Informationsbroschüre des Kantons Bern
Broschüre BE [127 KB]
Broschüre BE 1 [1'549 KB]
Informationsbroschüre des Kantons Graubünden
Broschüre GR [532 KB]
Informationsbroschüre des Kantons Appenzell Ausserrhoden
Broschüre AR [105 KB]
Begriffsdefinition Baselland
Definition HG BL [29 KB]
Begriffsdefinition Bern
Definition HG BE [19 KB]

Strukturelle Benachteiligung der Frauen

Zum Argument der strukturellen Benachteiligung der Frauen, die immer ins Feld geführt wird habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Während nur von der Benachteiligung der Frauen gesprochen wird, wird die Diskriminierung der Männer totgeschwiegen oder negiert.

Klassisches Beispiel ist die allgemeine Wehrpflicht für Männer welche gleich drei Nachteile vereint. Allem voran die Wehrpflicht selbst weil sie nicht geschlechtsneutral ist. Dann die Erziehung im Militär die alles Andere als demokratisch ist, sowie das trainieren Gewalt anzuwenden. Der Erwerbsunterbruch und evtl. folgende Arbeitslosigkeit werden billigend in kauf genommen. Es scheint mir allzu selbstverständlich, wie sich die Gesellschaft der „Recource Mann“ Bedient, wie das Beispiel Wehrpflicht und Zivildienst zeigt.

Bis vor nicht allzu langer Zeit wurden die Frauen vor den Männern pensioniert, obwohl die Männer eine geringere Lebenserwartung haben. Weiter wäre da die Diskriminierung der Väter betreffend des Sorgerechts für die Kinder wo diese vom Wohlwollen der Mütter abhängig sind. Beim Thema „Kuckuckskinder“ wird der Vogel schlussendlich abgeschossen. Ein Vaterschaftstest wird nur bedingt zugelassen und auch nur mit der Zustimmung der Mutter! Die Begründungen der Politiker sind fadenscheinig wie das Gesetz selbst, das 2006 in Kraft trat. Weiterfahren kann man mit dem Besuchsrecht der Kinder im Scheidungsfall, auch da ist man der Willkür der Mutter ausgeliefert.

Äusserst schockiert bin ich jedoch über die Begründung warum man häusliche Gewalt gegen Männer nicht thematisiert. Das Thema wird ignoriert, weil die Frauen stark unter der strukturellen Diskriminierung zu leiden haben. Ich war an etlichen Fachtagungen und Vorträgen wo regelmässig diese Begründung angeführt wurde. Am Anfang habe ich auch nicht gemerkt was das in letzter Konsequenz bedeutet. Auch die anwesenden Damen und Herren Intellektuellen nickten jeweils bedächtig. Was will das wohl heissen waseli was?
Das heisst, weil sich die Frauen generell benachteiligt fühlen wird über das Thema häusliche Gewalt gegen Männer nicht gesprochen.
Da bleibt mir doch die Spucke weg, das ist unerhört!
Weiter heisst das, weil Politiker und Wirtschaftsleute die scheinbare strukturelle Diskriminierung der Frauen nicht mildern oder beseitigen können, werden männliche Opfer häuslicher Gewalt nicht erwähnt und dadurch auch nicht geholfen. Ich als gewaltbetroffener Mann, Normalbürger und Wehrpflichtiger fühle mich zutiefst hintergangen und veräppelt.

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