Erkenntnisse betreffend häuslicher Gewalt gegen Männer aufgrund meiner Praxisforschung
Meine eigenen Gewalterlebnisse sowie verschiedene Interviews mit männlichen Opfern befähigen mich zu verstehen was in Opfern häuslicher Gewalt vorgeht. Auch was die taktischen Verhaltensweisen der Täterinnen betrifft bin ich gut informiert. Besuche von Fachtagungen, Vorträgen, Sitzungen in Männerorganisationen sowie jahrelanges sammeln und studieren von Studien und Diplomarbeiten runden meine Kenntnisse häuslicher Gewalt gegen Männer ab.
Meine Erkenntnisse lauten wie folgt:
- Die Männer waren durchaus bereit mit mir über ihre Gewalterlebnisse zu reden. Zusätzlich berichteten Augenzeugen ihre Beobachtungen, ich war überrascht wie viele es waren.
- Erst als die Männer mit einer Waffe bedroht wurden oder extreme Verletzungen drohten, bewerteten sie dies als Gewalt.
- Frauen nehmen sich schon nach wenigen Ohrfeigen als Opfer häuslicher Gewalt wahr, während dessen die Männer z.B. nach Fausthieben ins Gesicht, diesen Anspruch gar nie erhoben.
- Bei etwa der Hälfte der mir bekannten Schilderungen wehrte sich der Partner gegen seine Frau.
- Die Gegengewalt hatte bei keinem einzigen Mann auch nur im Entferntesten die gleiche Heftigkeit, wie sie diese von ihren Partnerinnen widerfuhren.
- Kein einziger betroffener Mann führte den Erstschlag aus, wie oft die Partnerin auch immer zuschlug.
- Je massiver die Gewalt von Frauen an Männern ist, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die männlichen Opfer selber bezichtigt werden häusliche Gewalt ausgeübt zu haben.
- Bei etwa 40% der befragten männlichen Opfer beschuldigte die Partnerin den Mann selber häusliche Gewalt angewendet zu haben. Diese erstattete Anzeige und/oder leitete rechtliche Schritte ein.
Anmerkung
Diese etwa 40% der befragten männlichen Opfer, die selbst beschuldigt wurden häusliche Gewalt ausgeübt zu haben, treten in den Statistiken als Täter statt als Opfer in Erscheinung und dienen dadurch als Argument gegen Gewalt an Frauen! Pervers, oder etwa nicht?
In den ersten zwei Wochen im Dezember 2009 sind mir gleich drei Fälle von männlichen Opfern zu Ohren zu Ohren gekommen, wo die Polizei bei Gewaltinterventionen kläglich versagt hatte. Entweder geben Baemte vor nicht geschult zu sein oder weisen gleich das Opfer aus der gemeinsamen Wohnung. Heftig in Rage bringt mich die Feststellung, dass Männer die von ihrer Partnerin mit einem Messer angegriffen werden, sich nicht wehren dürfen ohne von Polizei und Justiz als Täter abgestempelt zu werden.
In diesem Zusammenhang verurteile ich die Schweizer Gewaltschutzpolitik schärfstens wo Männer diskriminiert und Täterinnen subventioniert werden. Die Gesellschaft im Allgemeinen und militante Feministinnen im Besonderen haben jahrzehntelang Männerhasspolitik betrieben, statt Probleme zu lösen und Gewaltschutz geschlechtsneutral zu praktizieren.
Abstimmungsergebnisse betreffend Fragen auf dieser Homepage
Frage: Wesshalb sind sie auf diese Homepage gekommen? (Dez 07 und Jan 08)
Antwort1: Ich bin/war als Mann von häuslicher Gewalt gegen Männer betroffen. 50%
Antwort2: Ein Bekannter/Angehöriger ist/war von häuslicher Gewalt betroffen. 15%
Antwort3: Andere Beweggründe. 35%
Frage: Sollte man häusliche Gewalt gegen Männer thematisieren? (Jan 08 und Feb 08)
Antwort1: Ja unbedingt, dies ist ein stark vernachlässigtes Thema. 94%
Antwort2: Ja, jedoch ist dieses Thema nicht so wichtig. 3%
Antwort3: Nein. 3%
Frage: Welche Massnahmen für von häuslicher Gewalt betroffenen Männern halten sie für sinnvoll? (März 08 bis Mai 08)
Mehrere Antworten sind möglich
Antwort1: Aufklärungsarbeit und die Eröffnung von Männerhäusern. 20%
Antwort2: Aufklärungsarbeit sowie die Wegweisung der Partnerin respektive die Anwendung des Gesetzes bei häuslicher Gewalt. 61%
Antwort3: Psychotherapie des Mannes und/oder Training zur Vermeidung von Konflikten. 13%
Antwort4: Keine, nicht nötig. 6%
Frage: Was sollte ein Mann tun, wenn er Opfer häuslicher Gewalt wird? (Abstimmung Juni 08 bis Sept 08)
Mehrere Antworten sind möglich
Antwort1: Anzeige bei der Polizei erstatten, um die Partnerin ausweisen zu lassen. 33%
Antwort2: Falls vorhanden, in ein Männerhaus gehen. 1%
Antwort3: Sich wehren ohne zurückzuschlagen. 18%
Antwort4: Aus der Wohnung flüchten, evtl. ausswärts übernachten. 14%
Antwort5: Zurückschlagen. 16%
Antwort6: Sich weiterhin schlagen lassen. 7%
Antwort7: Weiss nicht. 11%
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Daniel Neuhaus Postfinance Depositenkonto Nr. 40-590660-7
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